Rollieren
Oberflächenveredelung von metallischen Bauteilen
Rollieren, auch bekannt als Glattwalzen, ist ein mechanisches Oberflächenbehandlungsverfahren, das die Oberflächenqualität von Bauteilen verbessert und bestehende Feinbearbeitungsprozesse ersetzen kann.

Warum sollten Sie Rollieren?
Rollieren wird in der Industrie in unterschiedlichen Branchen immer dann eingesetzt, wenn es auf eine effiziente und möglichst produktive Möglichkeit geht, Oberflächen einzuglätten oder durch Kaltverfestigung die Lebensdauer dynamisch belasteter Bauteile zu steigern.
Vorteile:
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Verbesserte Oberflächenqualität: Erzielt Oberflächen mit Rz < 1µm, was gleich mit oder besser als Polieren ist.
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Erhöhte Bauteillebensdauer: Durch die plastische Verformung der Oberfläche wird die Haltbarkeit und Lebensdauer der Bauteile erhöht.
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Kosteneffektivität: Der Prozess ist wirtschaftlicher als traditionelle Methoden wie Polieren und Schleifen.
- Integrierbarkeit: Der Prozess lässt sich leicht in bestehende Werkzeugmaschinen integrieren und kann auf jeder konventionellen oder CNC-Maschine durchgeführt werden.
Rauheit
von Rz < 1 µm
Lebensdauersteigerung um
Faktor 5 möglich
Geringe Energiekosten
und direkt integrierbar
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Rollieren kurz und knapp erklärt
In unserer Prozessinformation erklären wir kurz und knapp die Technologie des Rollierens. Sie erfahren welche Werkzeugtypen es gibt, welche Vorteile der Prozess hat und wie der Prozess eingesetzt werden kann.
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Rollierwerkzeuge für jede Anwendung
Für jede Bauteilgeometrie das optimale Werkzeug
Als Technologieführer im Bereich Rollieren bietet die ECOROLL AG Werkzeugtechnik für jede Anwendung und nahezu jede Bauteilgeometrie eine passende Werkzeuglösung. Egal ob Standard- oder Sonderlösung, unser Ziel ist ihr effizientester Prozess.
Einrollige mechanische Rollierwerkzeuge

Einrollige mechanische Rollierwerkzeuge vom Typ EG sind die Allrounder unter den Walzwerkzeugen. Sie sind flexibel anpassbar und sie stehen in verschiedenen Größen und Bauweisen zur Verfügung.Allgemein wirddie Walzrolle über ein Blattfederpaket auf die Oberfläche des Bauteils gepresst. Es gibt sind in klein als EG3T bis zum EG90 mit einer Walzkraft von 8kN. Die modulare Bauweise ermöglicht es unterschiedliche Rollenvarianten und Einspannung einzusetzen und damit die Werkzeuge für nahezu jedes Bauteil auf jeder Werkzeugmaschine einzusetzen.
Mehrrollige mechanische Rollierwerkzeuge

Mehrrollige mechanische Rollierwerkezuge sind hochproduktiv und für die Bearbeitung symmetrischer Rundbauteile geeignet. Egal ob zyllindrische Bohrung, Kegel oder Konus, das Prinzip ist stets ähnlich. Über den Umfang werden mehrere Walzrollen gleichen Typs angeordnet. Diese stützen sich alle auf einem Stützkegel ab. Über das Verschieben des Kegels wird der Bearbeitungsdurchmesser eingestellt und damit die Walzkraft aus dem Übermaß bestimmt. Durch den kraftneutralen Aufbau und die Vielzahl der Walzrollen können hier bei Bohrungen Vorschübe von bis zu 3mm/Umdrehung genutzt werden.
Hydrostatische Rollierwerkzeuge

Hydrostatische Rollierwerkzeuge vom Typ HG gibt es in zwei unterschiedlichen Bauformen, mit und ohne Nachführsystem. Bei diesem Werkzeugtyp wird als Walzelement eine Walzkugel verwendet. Die Werkzeuge können bis zu einer Bauteilhärte von 65 HRC eingesetzt werden und arbeiten immer kraftgesteuert. Die Kugel wird über ein hydrostatisches Druckpolster auf die Oberfläche des Werkstücks gepresst. Dabei kommt ein Walzdruck von bis zu 400 bar zum Einsatz. Die Werkzeuge sind extrem verschleißarm und ermöglichen über die hydraulische Nachführung eine immer konstante Walzkraft.
